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Neue Alltagshelden ins Berufsleben entlassen

58 Absolventinnen und Absolventen der Heilerziehungspflege/-hilfe feiern ihren erfolgreichen Abschluss

Klassenfoto der HEP22-1Klassenfoto HEP 22-2Klassenfoto der HEPH24

Ottobeuren – Bei einem festlichen Programm im Rahmen von zahlreichen Angehörigen, Praxiseinrichtungen sowie dem Lehrerkollegium wurde den Absolventinnen und Absolventen der Memminger Fachschule für Heilerziehungspflege im „Eventstadl Schachen“ bei Ottobeuren die Abschlussurkunde verliehen. 

 

Die Eröffnung der Feier fand am späten Nachmittag mit den Zeugnisverleihungen der Heilerziehungspflegehilfe statt. Bei dieser ersten Feier wurde eines schnell klar: Vielfalt zeichnet diese Klasse der einjährigen Ausbildung aus. Sowohl im Redebeitrag von Klassenleiterin Silke Aschmer, als auch beim Beitrag der Klasse selbst wurde betont, wie bunt das schulische Zusammenleben in diesem Jahr war. Nicht verwunderlich, dass hierbei auch die ein oder andere Lehrkraft von der Klasse liebevoll „aufs Korn“ genommen wurde. Dem Publikum war schnell klar: An der Memminger Fachschule für Heilerziehungspflege wird sehr großer Wert auf eine persönliche Beziehung zwischen Lehrkräften und Auszubildenden gelegt. Gegen frühen Abend wurde dann auch den Schülerinnen und Schülern der dreijährigen Ausbildung die langersehnte Urkunde überreicht. Schulleiter Christian Hartmann zog bei seiner Ansprache an die Klassen den Vergleich zwischen dem Berufsbild Heilerziehungspflege und dem Dasein eines Superhelden, indem er betonte, welche Verantwortung Fachkräfte der Heilerziehungspflege tragen, indem Sie sich dem Einsatz für Menschen mit Behinderung verschrieben haben. „Wie in einer Superheldengeschichte steht Ihr in Eurem Beruf nicht im Vordergrund, sondern agiert als wahre Helden eher unsichtbar im Hintergrund. Eure Superkräfte hierbei sind Empathie, pädagogisches Know-How, Geduld und eine tiefe innere Haltung“, fasste er dies bildhaft zusammen. Als Leitung des Schulträges knüpfte Sonja Lezius mit Ihren Dankesworten treffend daran an und untermalte ebenfalls die gesellschaftliche Wichtigkeit dieses Berufsbildes. Für die festliche Umrahmung sorgten auch in diesem Jahr wieder mehrere Stücke des Lehrerchors, wobei die Texte teils aufwendig an die Klassen angepasst wurden. Ausreichende Lachmomente waren bei den zwei Einlagen aus den Klassen garantiert. Zunächst wurde das Publikum animiert, mit zu raten, als es darum ging, anhand von treffsicheren „Memes“ (humorvollen Bildern) Lehrkräfte zu erraten. Bei einem anschließenden Wissensquiz mussten dann nochmals die Lehrkräfte gegen einen Teil der Schülerinnen und Schüler antreten. Seinen emotionalen Höhepunkt erreichte die Feier durch die gemeinsame Ansprache der beiden Klassenleiterinnen Petra Möller und Sonja Brandelik: Durch das Überreichen eines Bleistiftes mit einer Samenkapsel am Ende des Stiftes wurde den Absolventinnen und Absolventen nochmals bildhaft dargestellt, dass an dieser Stelle zwar ein Lebensabschnitt zu Ende geht, dieser jedoch in etwas Neues mündet, nämlich in den Start in das Berufsleben als gut ausgebildete Fachkraft.

 

Seit 24 Jahren bildet die Fachschule der beruflichen Fortbildungszentren der bayerischen Wirtschaft (bfz) gGmbH in Memmingen sozialpädagogische Fachkräfte der stationären und ambulanten Behindertenhilfe, dem Werkstättenbereich sowie der Kinder- und Jugendhilfe aus und kooperiert in diesem Zusammenhang mit ca. 60 Einrichtungen in einem großen Umkreis rund um Memmingen.

 

(Christian Hartmann)

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